Dagmara Kraus erhält den Förderpreis Komische Literatur 2018 zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor

Die Lyrikerin Dagmara Kraus, 1981 in Wrocław, Polen, geboren, erhält im Jahr 2018 den Förderpreis Komische Literatur.

Dies gab Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle jetzt bekannt. Die mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung wird auf Vorschlag von Verlagen durch die Stadt Kassel und die Stiftung Brückner-Kühner an Autoren verliehen, die sich noch in einer frühen Phase ihres Schaffens befinden und auf hohem künstlerischen Niveau das Komische gestalten. 26 Autorinnen und Autoren waren diesmal im Rennen. Der Förderpreis wird gemeinsam mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor vergeben, der, wie bereits gemeldet, für das Jahr 2018 Eckhard Henscheid zugesprochen wurde. Die öffentliche Preisverleihung findet am 3. März 2018, 17 Uhr, im Kasseler Rathaus statt und beschließt das 8. Kasseler Komik-Kolloquium, das achttägige Festival zur Literatur und Wissenschaft des Komischen. Urs Engeler, Leiter des gleichnamigen Verlages, dessen Vorschlag der Stiftungsrat gefolgt ist, wird die Laudatio auf Dagmara Kraus halten. Die Kasseler Sparkasse unterstützt auch diesmal großzügig den Förderpreis.

Begründung

In seiner Eigenschaft als Jury begründet der Stiftungsrat seine Entscheidung für Dagmara Kraus wie folgt:

„Feinfühlig und lustvoll reflektiert Dagmara Kraus in ihrer Lyrik, ihrer Prosa und ihren Nachdichtungen die Sprache. Humor entfaltet sich auf überraschende Weise in den verschiedenen Schichten ihrer Texte und ist so für ihre literarischen Konzepte prägend. Sie mischt unterschiedliche Sprachen, verschiebt und zerlegt Wörter, spielt verdichtend mit Vokalen und Konsonanten und macht besonders das Klangliche zum Träger des Komischen. Mit ihrer ebenso kunstfertigen wie unterhaltsamen Dichtung zeigt Dagmara Kraus eindrucksvoll, wie sehr auch experimentelle Poesie vom Humor profitieren kann.“

Dagmara Kraus

geboren 1981 in Wrocław, Polen, studierte Komparatistik, Kunstgeschichte und Literarisches Schreiben in Leipzig, Berlin und Paris und lebt als Lyrikerin und Lyrikübersetzerin derzeit in Berlin. Im Lyrikverlag kookbooks erschien 2012 ihr Debüt „kummerang“. Im selben Jahr kam unter dem Titel „Wir Seesterne“ der erste von mittlerweile drei Bänden ihrer Übersetzungen von Gedichten Miron Białoszewskis heraus. 2016 folgte bei kookbooks „das vogelmot schlich mit geknickter schnute“, ein Bändchen mit ‚pseudofatrastischen‘ Lautschrift-Collagen. In der roughbooks-Reihe von Urs Engeler, der neben Dagmara Kraus bereits die Autoren Michael Stauffer und Arno Camenisch erfolgreich für den Förderpreis Komische Literatur vorgeschlagen hat, veröffentlichte sie 2016 das „wehbuch“. Hier wird nach Kräften und mit größtem Vergnügen gejammert und geklagt. Bereits 2013 erschien bei Urs Engeler mit „kleine grammaturgie“ der Versuch, in Plansprachen zu dichten. Für das Hörstück „Entstehung dunkel“ erhielt sie gemeinsam mit Marc Matter 2015 den Förderpreis zum Karl-Sczuka-Preis für avancierte Radiokunst, 2016 wurde sie mit dem Heimrad-Bäcker-Förderpreis und 2017 mit dem Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung ausgezeichnet. Im Herbst 2017 erschien „alle nase diederdase“, ihr erstes Kinderbuch.

Der Förderpreis Komische Literatur

zum „Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor“ wurde bislang folgenden Personen verliehen: Frank Schulz (1999), Jochen Schmidt (2004), Tilman Rammstedt (2005), Jess Jochimsen (2006/2007), Philipp Tingler (2008), Michael Stauffer (2009), Rebekka Kricheldorf (2010), Jan Neumann (2011), Tino Hanekamp (2012), Wolfram Lotz (2013), Arno Camenisch (2015), Kirsten Fuchs (2016) und zuletzt Ferdinand Schmalz

Die Jury bzw. der Stiftungsrat

besteht aus dem Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Pape (Vorsitz), der Lektorin Friederike Emmerling, der Lektorin Dr. Renate Jakobson, dem Schriftsteller Ingomar von Kieseritzky, dem Literaturwissenschaftler und Dichter Christian Maintz, dem Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Uwe Wirth und Dr. Thomas Wohlfahrt, dem Direktor des Hauses für Poesie in Berlin.

Die Stiftung Brückner-Kühner

vergibt seit 1985 den „Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor“ sowie seit 2004 regelmäßig auch den „Förderpreis Komische Literatur“. Die Stiftung wurde von dem Schriftstellerpaar Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner (beide 1921–1996) ins Leben gerufen und ist heute ein Literaturzentrum für die Kultur des Komischen, für zeitgenössische internationale Poesie sowie für die Erinnerung an Werk und Leben des Stifterpaares in dessen Wohnhaus. Geschäftsführender Kurator der Institution ist der Literaturwissenschaftler Dr. Friedrich Block.

Näheres zum Engagement der Literaturstiftung unter www.brueckner-kuehner.de.

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roughbook 043: Attila József, Liste freier Ideen, herausgegeben und übersetzt von Christian Filips und Orsolya Kalàsz

„Krepier – Karierte Decke – ich denke – coito ergo sum – ich schwanz-denke, also bist du“. Die am 22. Mai 1936 im Budapester Café Japan entstandene „Liste freier Ideen” ist das Resultat eines radikalen Selbstversuchs, an dem mehrere Persönlichkeiten des ungarischen Dichters Attila József maßgeblich beteiligt waren. Sie beginnt mit einer Schimpfrede auf eine Tischdecke im Kaffeehaus, entledigt sich sogleich des gesicherten cartesianischen Bewusstseins und gibt sich dem regressi- ven Denken und Reden des Unbewussten hin. So lallt und grunzt die Liste fröhliche Glossolalien, hält dann aber mit einem Mal inne, stellt Überlegungen zur Psychologie der Arbeit und zum Wesen des Geldverkehrs an und reflektiert ihre eigene Prozesshaftigkeit. In unendlichem Regress verzehrt die Liste immer wieder ihre Autorschaft, sich selbst und den Leser, empfängt hier und da auch einen Kaffeehausbesucher, was zu einer kurzen Unterbrechung ihrer Niederschrift führt. Dann nimmt sie ihre obsessive Arbeit wieder auf, flucht über die große Anstrengung, regrediert immer weiter und will zurück in den polymorph amourösen Zustand im Mutterleib. [Aus dem Nachwort der Herausgeber]

http://roughbooks.ch/attila_jozsef/liste_freier_ideen.html

Mützen #17 und #18 sind da

Der Sommer brachte reiche Saat, deren Ernte im Herbst eingefahren wird, weshalb auch gleich zwei Hefte erschienen sind, Ende September Heft 17 und Anfang Oktober Heft 18, mit Gedichten von Svein Jarvoll, Marius Daniel Popescu, Konstantin Ames und John Ashbery und einigem an Prosa: Birgit Kempker fragt uns, wann wir eine literarische Figur lebens- und lesenswert finden; H.D. antwortet, welche Gestalt ihr in den Filmen ihrer Zeit sehenswert erschien; Thomas Schestag schaut nach dem aus, was im Rücken des Schreibers und Schreibens vor sich geht; Kurt Aebli übersetzt eine der wunderbar aus der Zeit gefallenen Erzählungen von Jude Stéfan; und Christian Steinbacher nutzt die Differenzen zweier Übersetzungen zum Ausscheren. Ein Schwerpunkt gilt Mara Genschel, die heuer mit dem Förderpreis zum Heimrad-Bäcker-Preis ausgezeichnet wurde: neben der Laudatio von Christian Steinbacher bringt Mütze die autofiktive Dankesrede der Preisträgerin. Michael Braun hat in seiner Zeitschriftenlese bereits auf die neuen Mützen und auf Mara Genschel hingewiesen:

Der Kritiker als überempfindliche Mimose und der Dichter als unendlich geduldiger Knecht, der die Züchtigung des Kritikers über sich ergehen lässt – auch das sind Konstellationen, die der aktuelle Literaturbetrieb kennt. Wie man sich eine forcierte Außenseiter-Position im meist konfliktscheuen Literaturbetrieb erhalten kann, lässt sich auch am Beispiel der eigensinnigen Dichterin und Poesie-Performerin Mara Genschel zeigen, die immer sehr unorthodoxe Darbietungsformen für ihre Texte wählt. Ihr jüngstes Projekt mit dem Titel „Cute Gedanken“, das heiter-schräge Protokoll eines Stipendienaufenthalts im amerikanischen Iowa, ist gewissermaßen aus der Zusammenarbeit eines registrierenden Tagebuch-Ichs und der Korrekturfunktion eines amerikanischen Mobiltelefons entstanden. Genschels Autorinnen-Ich notierte Überlegungen zu ihrem Aufenthalt in ihr amerikanisches Handy – und das Gerät verwandelte dank der rustikalen Korrekturfunktion die Aufzeichnungen in ein bizarres Brockenamerikanisch bzw Brockendeutsch. Der Eintrag „Ich bin einer von euch“ mutiert dann zu „Ich bin diner / von such“. Bei einer Lyriknacht in Stuttgart vermochte es Genschel, durch eine bizarre Live-Übersetzung des eigenwilligen Brockenamerikanisch die Zuhörer auf die Palme zu bringen. Der schlimmste Feind dieser Autorin ist eine biedere Literaturfrömmigkeit, der man erhabene Botschaften ablauschen will. Was für Genschel „Erhabenheit“ bedeutet, erklärt in der sehr erfrischenden Nummer 17 der Literaturzeitschrift „Mütze“ der Dichter Christian Steinbacher. In seiner Laudatio auf Genschel dechiffriert Steinbacher einige Verfahrensweisen der auf ästhetische Renitenz abonnierten Autorin. Ein Genschel-Text mit dem Titel „ERHABENES“, findet sich zum Beispiel in ihrem in mehreren Lieferungen erschienenen Lyrikheft „Referenzflächen“, das Genschel in geringer Auflage im Self-Publishing-Modus anbietet – und das zur Zeit nur als Leihgabe zu haben ist. Die Gedichte werden hier alle einem Verfahren der Überschreibung, Durchstreichung oder Überklebung unterzogen. Beim Text „ERHABENES“ werden zum Beispiel auf zwei gegenüberliegenden weißen Seiten zwei Tesafilm—Streifen platziert, jeder Streifen in sich so zusammengeschoben, dass eine Faltung entsteht. Im Durchstreichen und Überkleben poetischer Notate manifestiere sich eben – so der Genschel-Exeget Steinbacher – eine große „Freude an Schieflagen“. Solche postavantgardistischen Einübungen in die Herstellung ästhetischer Abweichungen und „Schieflagen“ gehört zum Erkenntnisvergnügen des „Mütze“-Herausgebers Urs Engeler. Im aktuellen Heft 18 der „Mütze“ präsentiert er ein fantastisches Interview mit dem amerikanischen Lyriker Robert Kelly, der in unglaublich geschliffenen Sentenzen das Erkenntnisglück beim Herstellen von Gedichten beschreibt. In Heft 17 sind auch grandiose minimalistische Maximen von Kelly zu lesen, die durch Lakonie überzeugen. Etwa die Maxime Nr. 198: „Schönheit ist eine Frage, die keine Antwort braucht.“ Oder die superkurze Poetik der Nr. 199: „Ein Gedicht ist ein kleines Ding, das viel Zeit braucht.“ Diese Zeit werden wir uns mit Hilfe von Zeitschriften weiter gönnen.

Michael Brauns Zeitschriftenlese findet sich hier, und hier ist die Besprechung von Jonis Hartmann bei fixpoetry.

Mütze #16 ist da

Mütze$16

Die Herzstücke des Heftes bilden drei lange Gedichte von Jerome Rothenberg, die Norbert Lange aus „Poland/1931“ ausgewählt und übersetzt hat, und der Anfang von Svein Jarvolls sprachmächtiger Reise zu den Antipoden, übersetzt von Matthias Friedrich. Das Heft bringt außerdem die von Robert Kelly Martin Traubenritter zugeschriebenen „Gewissheiten“ sowie den dritten Teil des langen Interviews mit Kelly, in dem dieser sich tief in seine Lektürelisten blicken lässt. Bestellungen nimmt gerne entgegen urs@engeler.de oder https://muetze.me/muetze-bestellen.html.

Timo Brandt bespricht die Mützen #13 und #14

In seiner langen Besprechung auf fixpoetry kommt Timo Brandt zum Fazit:

Die Kontinuität (die sich u.a. auch zeigt im Aufgreifen der Beiträge der vorherigen Ausgaben, dem Dialog der Beiträge) scheint in der „Mütze“ eine wichtige Sache zu sein. Poesie – Poetik, das beides wird hier großgeschrieben und sehr gleichberechtigt nebeneinandergestellt. Zumindest mir geht da das Herz auf und Entzücken stellt sich ein. Bei der Mütze auf dem Laufenden zu bleiben, wird sich glaube ich lohnen.

Hier die ganze Besprechung.

Birgit Kempker, Elke Erb, Michael Donhauser, Peter Geißler, Gherasim Luca

Mein alter Weggefährte Guido Graf, Professor in Hildesheim, der dort die Literaturvermittlung bereits mittels Litradio neu erfunden hat, bricht mit der literarischen  Revue Pfeil und Bogen zu neuen digitalen Ufern auf. Gleich an fünf Autoren, mit denen ich gearbeitet habe, erinnert Graf in der Rubrik „Die Beute„:

Michael Donhauser mit „Sarganserland“

Birgit Kempker und die Sphinx von Pontresina

Birgit Kempker und „Mike und Jane“

Peter Geißler und seine „Vogellieder“

Ghérasim Luca und „Das Körperecho / Lapsus linguae“

Elke Erb und „Sonanz“

Die Lyrik-Empfehlungen 2017 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung

Gleich drei roughbooks werden von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung für 2017 empfohlen:

Mara Genschel: Cute Gedanken
roughbook 042

«Was habe ich zu verkörpern, als »hinkender, / angeschossener General (mit / eisblaue mm Haar)«? How to live a poet’s life? Geht es noch um Fragen der Ästhetik oder schlicht um Sichtbarkeit? Genschel erörtert in guten, so zaghaften wie treffenden, mehr analogen als digitalen und zudem feinen Gedichten, was Höflichkeit mit Negation zu tun hat. Steckt die Verzweiflung tief in den Knochen, während die Theorie nur die Hautoberfläche liebkost? Wer weiß. Bei Cute Gedanken handelt es sich um ein widerständiges und verführerisches Produkt der cia, die hochkomische Abschrift eines Residenzstipendiums in Iowa für »Autor und rinnen«. Genschel stellt sich im Zwiegespräch mit der Korrekturfunktion ihres amerikanischen Mobiltelefons den strukturellen Bedingungen der Produktion. Halb »Susan / men hang loser Zombie«, der keine Ahnung hat, wie gut das ist, was er tut, halb Generalin der Avantgarde. Das ist Institutionskritik auf hohem Niveau, in zärtlichem Brockenenglisch, mir einer immensen Empathie für fehlerhafte Menschlichkeit.» (Empfehlung von Monika Rinck)

Hans Thill: Dunlop
roughbook 035

«Die Gedichte in Hans Thills neuem Band finden ihr Ausgangsmaterial in anderen Dichtern. Thill hält die Sprache von Petrarca und John Donne, Paul Fleming, Georg Trakl, Daniel Heinsius und Hölderlin in der Hand, schnuppert die Schrift, die Bilder, die Wendungen, die Musik und schließt mit ihnen Bekanntschaft, nicht durch Übersetzung, sondern durch Fortführung. Kenntnisnahme durch Sprache – darin ist Hans Thill ein Akrobat. Sein Schwindelgefühl wird unser Schwindelgefühl. Als Oskar Pastior 33 Gedichte von Petrarca zu den seinen machte, schrieb er von dem Reiz, »unter die Kuppel einer fremden Sprache zu treten, sozusagen in einen Raum, in dem die Eigengeräuschlichkeit deutlich wird.« Hier ist es ähnlich. Hans Thill ergeht sich in wilden Assoziationen und ureigenen Geräuschen, zeigt Irreverenz gegenüber den »Meistern« und hebt doch ihre schimmernden Schätze, übertölpelt sich und erfrischt uns. So birgt der typographisch raffinierte Band eines der schönsten Sprachprojekte der letzten Jahre.» (Empfehlung von Joachim Sartorius)

Erín Moure: O Cadoiro
herausgegeben und übersetzt von Uljana Wolf
roughbook 037

«Was ist »translinguale Poesie«? Ein ganz starkes, poetisch vibrierendes Exempel für »mehrsprachige Dichtung«, in der die Sprachgrenzen überschritten werden, führt Uljana Wolf in ihrer Übersetzung von Erin Moures im Original 2007 erschienenen Gedichtband O Cadoiro vor. Im kanadischen Original geht es um eine Anverwandlung der cancioneiros, einer Sammlung der galizisch-portugiesischen Troubadour-Lyrik des 12. und 13. Jahrhunderts. Die Kanadierin Moure hat sich von den iberischen Liedersammlungen zu sehr eigenwilligen Fortschreibungen dieser Gedichte inspirieren lassen. Uljana Wolf wiederum hat nach einer Form der mehrsprachigen Übertragung dieser »cantigas de amor« gesucht, in der das Diverse, die Überlagerung der verschiedenen Sprachen nachklingt. So entwickelt sie eine Gedichtsprache, die zwischen dem Hochdeutschen, dem Mittelhochdeutschen, dem Englischen und dem Portugiesischen changiert. Eine Durchmischung der Sprachregister: Hoher Ton, Jargon, Abbreviaturen, Anspielungen auch auf allerjüngstes Kampf-Vokabular (»Lügenpresse«) … Und ein großes babylonisches Sprachvergnügen.» (Empfehlung von Michael Braun)